Die Berufsorganisation der Lehrerinnen und Lehrer an bayerischen Realschulen

Die Realschule ist als weiterführende Schulart ein Teil des allgemeinbildenden Schulwesens. Der Schulart kommt im Schulsystem Bayerns eine zentrale Stellung zu. Ihre Leistungsfähigkeit und ihr Bildungsprofil finden allgemeine Anerkennung in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Realschule erfuhr nach dem zweiten Weltkrieg eine stürmische Aufwärtsentwicklung und hat heute einen Schüleranteil von 27 % an einer Jahrgangsstufe (8. Klasse).

Der Bayerische Realschullehrerverband (brlv) ist die Berufsorganisation der Lehrerinnen und Lehrer, die an staatlichen, kommunalen und privaten Realschulen in Bayern tätig sind. Details zur Struktur des brlv.

Gegründet wurde der Verband 1952 in München mit dem Ziel, die schulart-spezifischen Anliegen der Lehrerschaft an der nach dem 2. Weltkrieg neu entwickelten Mittel- und späteren Realschule zu artikulieren und wirksam zu vertreten. Im brlv sind drei Viertel der Lehrkräfte an Realschulen organisiert.

Heute ist die Arbeit des brlv wichtiger denn je. Der brlv kämpft für den Erhalt und die Qualität des bayerischen Schulsystems. Der brlv arbeitet zusammen mit dem Kultusministerium und ist Berater zu allen Fragen eines hochentwickelten Bildungssystems. Der brlv nimmt Stellung zu aktuellen Meinungen und Forderungen aus der Bevölkerung, seiner Mitglieder und der Politik.

Dafür machen wir uns stark

  • Die Eigenständigkeit der bayerischen Realschule
  • Beste Einstellungsperspektiven nach abgeschlossener Lehramtsausbildung
  • Eine hohe Qualität der Realschulbildung
  • Eine schulartbezogene Lehrerausbildung auf hohem Niveau
  • Verbesserung der Beratungsqualität im Bereich der Schulpsychologie und der qualifizierten Beratungslehrkräfte (pro Realschule einen Schulpsychologen, Erweiterung der Stunden für Beratungslehrkräfte)
  • Maßnahmen zum Erhalt der Lehrergesundheit
  • Optimale Lern- und Arbeitsbedingungen (kleinere Klassen, Herausforderungen der Eigenverantwortlichen Schule)
  • Freiräume zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler (Schaffung von Übergangsklassen, Talentkursen, Förderung der Integration und Inklusion, Ausbau der integrierten Lehrerreserve)
  • Ein begabungs- und kindgerechtes Übertrittsverfahren
  • Mehr Durchlässigkeit und eine optimale Gestaltung der Übergänge (Kooperationen, Stärkung der beruflichen Bildung, Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung)
  • Verhinderung von bildungspolitischen Fehlentwicklungen wie in anderen Bundesländern
  • Pädagogisch sinnvolle Umsetzung des Digitalisierungsprozesses an den Schulen
  • Vermittlung von Werte- und Demokratieerziehung, Medienbildung

Geschäftsführender Vorstand 2025/2029